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Tierfotografie Tipps & Tricks für gelungene Tierfotos (Teil 1)

Fotografen sind immer auf der Suche nach dem Besonderen und das Fotografieren von Tieren bietet oftmals das Außergewöhnliche. Tiere – ob zu Lande, im Wasser oder in der Luft – bieten die aufregendsten Motive und unsere Haustiere mit Fell, Federn oder Schuppen sind immer für einen besonderen Schnappschuss gut. Während sich Tiere in freier Wildbahn oftmals nur unter schwierigen Umständen ansprechend in Szene lassen, oder zufällig die unglaublichsten Aufnahmen liefern, kann man mit Haustieren regelrechte Shootings veranstalten und selbst eine ganze Reihe Fotostudios bietet die Möglichkeit, unsere vierbeinigen Freunde abzulichten und als Erinnerung zu bewahren. Bei allen Tieraufnahmen sollte man allerdings niemals vergessen, dass die Motive selbst, Lebewesen sind und man diese in
keinem Falle über Gebühr belasten sollte.

Tierfotografie – erste Versuche mit der digitalen Kompaktkamera

Moderne Digitalkameras mit den verschiedensten Programmen von der manuellen Einstellung der Kamera bis hin zur vollautomatischen Aufnahme bieten auch weniger geübten Fotografen die Möglichkeit, ihre Lieblinge zu Hause oder Tiere in der Natur zu fotografieren. Wer sich zunächst nur mit ein paar Schnappschüssen ausprobieren möchte, kann bereits mit einer Kompaktkamera erste Erfahrungen sammeln, denn auch diese ermöglichen schon recht ansehnliche Tieraufnahmen. Die eigenen tierischen Mitbewohner oder Tiere im Zoo geben dabei hervorragende Übungsmotive ab. Für die professionelle Tierfotografie empfiehlt es sich aber durchaus, sich eine Spiegelreflex-Kamera und eine entsprechende Ausrüstung zuzulegen.

Die Grundausrüstung für die Tierfotografie

Je nach Zielstellung, differiert diese natürlich ungemein. Zunächst wäre da eine hochwertige Kamera, die nach Möglichkeit auch einen Wechsel der Objektive erlaubt, notwendig. Es empfiehlt sich hier zumindest eine Systemkamera – besser allerdings eine Spiegelreflexkamera. Weiterhin ist es ratsam, ein Teleobjektiv zu benutzen. Während ein Teleobjektiv in der freien Natur hilft, Wildtiere, die oft scheu sind oder auch angriffslustig sein können, aus sicherer Entfernung besser abzulichten, ohne diese aufzuscheuchen, dient es bei Aufnahmen von Hund oder Katze im Studio, bzw. im Haus dazu, die Haustiere auf Distanz zu halten. So paradox das klingen mag, aber nähert man sich den Lieblingen im Haus zu sehr, um mehr Details zu fotografieren, wird oft deren Neugier oder Spieltrieb geweckt und sie kommen zu nah oder laufen aus dem Bild. In Frage kommen dabei für die Haustierfotografie lichtstarke Zoomobjektive mit Brennweiten von 80 – 200 mm Brennweite, während für die Wildtierfotografie Brennweiiten ab 300 mm, besser natürlich 400 mm angebracht sind. Tierfotografie SteinböckeDiese Objektive sind natürlich recht schwer und bei den großen Brennweiten ist ein Verwackeln nahezu vorprogrammiert. Aus diesem Grund sollte unbedingt ein Stativ zum Einsatz kommen. Außerdem ist bei der Fotografie von Tieren in der Wohnung oder im Studio ein Blitzlicht unverzichtbar. Allerdings sollte man nicht unbedingt mit einem eingebauten Blitz arbeiten, sondern einen Aufsteckblitz und einen Diffusor einsetzen, der das Licht nach oben lenkt. Dies ist notwendig, um die Augen der Tiere zu schützen und ungeliebten roten Augen oder andere Lichtreflexe zu vermeiden. Neben der richtigen Ausrüstung, zu der besonders bei Outdoor-Aufnahmen auch noch weiteres Equipment, wie Wetterschutz usw. gehören, gibt es noch eine ganze Menge weiterer Dinge zu beachten, damit Tieraufnahmen gelingen. Erfahren Sie im zweiten Teil dieser kleinen Serie mehr über das spannende Thema Tierfotografie.

Bildquelle: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/20595242

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